Werteorientiert führen - Impulskarten für den Führungsalltag

 

 

Das Karten-Set enthält konkrete Impulse für Führungshandeln basierend auf dem christlichen Menschenbild. Die spirituellen, theoretischen und praktischen Anregungen richten sich an Führungskräfte im kirchlichen Bereich und an andere werteorientierte Unternehmen, aber auch an Pädagoginnen und Pädagogen.

Achtsamkeit, Hören, Respekt, Zuversicht: Jedem Buchstaben des Alphabets ist auf einer der unterschiedlich farbigen Karten ein zentraler Begriff aus dem Führungsalltag zugeordnet. Dieser wird auf der Kartenvorderseite eingeführt und im Führungskontext erläutert; die Rückseite bietet Übungen und Impulse für die Nutzung in Gruppen, im Team sowie zur persönlichen Motivation und Reflexion.

In der aktuellen Zeit lernen wir auf Distanz zu kommunizieren und zu führen. Wir müssen in der Führungsaufgabe mehr denn je damit umgehen, dass wir nicht auf lange Sicht planen können. Wir sind herausgefordert mit Unsicherheit umzugehen. Mit den Impulskarten haben Sie ein nützliches Handwerkszeug, das Ihnen in diesen Zeiten der Nichtplanbarkeit und Unsicherheit hilft, die eigene Sicherheit zu behalten und Ihren Mitarbeitenden Orientierung und Stabilität zu gewähren. Jeder Impuls ist eine Anregung zur Stärkung Ihrer Führungskompetenz in Social-Distancing-Zeiten.

 

 

Loslassen

Vielleicht konnten Sie es in Ihrem Sommerurlaub erleben, wie wohltuend es ist, einmal loszulassen: Die Erwartungen der Anderen, die Sorge um das neue Projekt, wie geht es nach der Sommerpause weiter und, und, und. Stattdessen: die Seele baumeln lassen, nicht im Voraus die ganze Woche verplanen, Dinge auf sich zukommen lassen. Das geht natürlich im Arbeitsleben nicht. Oder doch? Wenigstens ansatzweise? Machen Sie ein Gedankenexperiment: Was passiert, wenn ich mich über diese eine Sache einmal nicht aufrege? Was könnte passieren, wenn ich den Mitarbeiterin einmal laufen lasse, ihm Zeit gebe und riskiere, dass er die Aufgabe anders erledigte, als ich es tun würde? Oder der Mitarbeiterin mehr zutrauen, als sie sich selbst? Loslassen heißt, bereit sein, Aufgaben zu delegieren und in das Potential der Mitarbeitenden zu vertrauen. Dies war auch Jitros Rat an seinen Schwiegersohn Mose: Er solle es sich nicht so schwer machen, weil es sein Volk sonst auch schwer habe. Loslassen ist eine Haltung. Versuchen Sie es!

Chance

Vielleicht können Sie es nicht mehr hören. Corona als Chance für … Ja für was eigentlich? Für Innehalten? Für Perspektivwechsel? Für Führungskräfte bietet sich auf jeden Fall eine Chance. Gerade jetzt, wo es wieder los geht und erste Lockerungen uns schnell verführen in alte Sichtweisen zu verfallen. Nutzen Sie diese Zeit der Ausnahme und überlegen Sie sich, was von dem, was Sie tagtäglich mache, ist wirklich notwendig und sinnvoll. Nutzen Sie die Situation, um achtsam auf Ihre Mitarbeitenden zu schauen. Gibt es hier Talente oder Fähigkeiten, die Sie bisher übersehen oder nicht wertgeschätzt habe? Wir sind immer schnell in der Beurteilung, aber eine solche Sicht auf Menschen macht uns blind für die Potentiale, die in Menschen verborgen sind. Wie kann es gelingen, dass Mitarbeitende Chancen ergreifen und nicht verstreichen lassen? Als Vorgesetzte/r kann ich mich bemühen zu sehen, was diese Person braucht, damit sie eine Chance nutzt. Vielleicht braucht es eine Ermutigung oder eine anfängliche Begleitung oder Beratung. Es ist klug, unseren Blick auf die bisher nicht gesehenen Talente einer Person zu richten. In der Karte Chance finden Sie eine Weisheit aus der Bibel und praxiserprobte Übungen. Die Karten „werteorientiert führen“ liefern genau diese Impulse. Jede Karte ist einem Stichwort aus dem Führungshandeln gewidmet. Die Anregungen stärken die Führungskompetenz in Social-Distancing-Zeiten und die Arbeit mit ihnen macht auch noch Spaß.

Orientierung

Die letzten Monate waren anstrengend, weil sich von Woche zu Woche Fakten und Handlungsleitlinien verändert haben. Desorientierung aufgrund von ständigem Wechsel machten sich breit. Führungskräfte waren gefordert, in der äußeren Unsicherheit den Mitarbeitenden innere Orientierung zu geben. Nicht selbst in wechselnden Aktionismus zu verfallen ist wichtig.

Mitarbeitenden diese Orientierung zu geben ist möglich, wenn ich mir jeden Tag Zeit nehme, mir selbst über meine innere Orientierung klar zu werden. Die Erfahrung zeigt, dass es für gute Orientierung eine langfristige Strategie braucht. Aktionismus in unsicheren Zeiten ist nicht hilfreich, sondern verwirrt. Tragfähig innovative Entwicklungen brauchen eine Verwurzelung im Bewährten und eine Weitsicht für zukünftige Aufgaben. Eine gute Führungskraft nimmt sich genügend Zeit, über die Gestaltung der Zukunft nachzudenken. Führungskräfte, die sich im Geschäft des Alltags verlieren, verpassen die Chance, langfristige Orientierung zu geben.

Praxiserprobte Übungen und eine Weisheit aus der Bibel geben auf der Karte Orientierung dafür nachhaltige Impulse.

Vertrauen

Mitarbeitenden in der aktuellen Corona-Zeit einen großen Vertrauensvorschuss zu geben, ist von großer Bedeutung. Vertrauen stärkt die Motivation und den Zusammenhalt im Team.

Führen in chaotischen und unübersichtlichen Situationen braucht deutlich mehr Vertrauen als in überwiegend von Routinen geprägten Phasen. Vertrauen ist eine große Führungsressource, die sich vergrößert je mehr Sie in dieser Haltung führen. Gepaart mit dem Zutrauen, dass Ihre Mitarbeitenden die aktuelle Herausforderung meistern können, wird das Team durch diesen Vertrauensvorschuss gestärkt und wächst zu Höchstleistungen.  

Gehen Sie davon aus, dass jeder Mensch gesehen werden will und gut sein möchte. Möglicherweise ist dieser Wunsch durch Abwertungen und mangelndes Zutrauen im Laufe der Zeit verschüttet worden. Das Zutrauen zum eigenen Potential ging verloren.

Nutzen Sie jetzt die Situation, durch Vertrauensvorschuss und Zutrauen das Potential Ihrer Mitarbeitenden zu würdigen. Trauen Sie Ihren Mitarbeitenden mehr zu als diese sich selbst. Es ist außerordentlich wirkungsvoll, Menschen eine Aufgabe zu übertragen, an der Sie wachsen können. Das richtige Maß ist dabei entscheidend. Menschen möchten herausgefordert, aber nicht überfordert werden. Das Selbstwertgefühl zu stärken ist jetzt die zentrale Führungsaufgabe.

In der Karte Vertrauen und Zutrauen finden Sie eine Weisheit aus der Bibel und praxiserprobte Übungen.

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